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Quad-Fahren in den Dünen

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In den Oceano Dunes, südlich von Pismo Beach am Pazifischen Ozean, fand unser letztes Abenteuer statt: Quad-Fahren. Die Oceano Dunes sind ein kalifornischer State Park, in dem es möglich ist, mit so genannten Quads (auf amerikanisch: ATVs) in den Sanddünen herum zu brausen. Trotz des knappen Zeitplans, hatten wir für 9 Uhr 4 ATVs vorbestellt. Max als Minderjähriger musste aber erst einmal per Internet seinen ATV-Führerschein machen (Multiple Choice Test), den er auch mit nur einem Fehlerpunkt bestand. Dann fuhren wir an den Strand, um dort die Fahrzeuge in Empfang zu nehmen. Auch hier verzögerte sich alles ein wenig, weil wir erst einen „Lehrfilm“ anschauen und eine Einweisung über uns ergehen lassen mussten.

Ausgerüstet mit Helm und Schutzbrille ging es dann kurz von 10 Uhr los. Im Grunde sind Quads sehr einfach zu bedienen, so dass wir alle es rasch „heraus“ hatten. Das Schwierige waren die Dünen. In dem feinen Sand bleibt man leicht stecken. Dann nützen auch die grobstolligen Reifen nichts. Wer an der falschen Stelle Gas gibt, gräbt sich nur tiefer in den Sand. So mussten wir am Anfang zweimal Max aus dem Sand retten. Mit vereinten Kräften konnten wir das Quad wieder flott machen. Auch Lukas geriet einmal in Seenot. Aber ansonsten machte das Herumkurven viel Spaß. Leider mussten wir um 11 Uhr die Rückfahrt antreten, damit wir uns noch im Hotel duschen konnten. Mehr als Late Check-Out um 12 Uhr war leider nicht drin.

Anschließend fuhren wir zum San Francisco Airport, gaben um 17 Uhr unseren Hummer ab und suchten den Schalter von Virgin Atlantic Airlines. Stefan wollte am Automaten einchecken, was aber nicht gelang. Den Grund dafür stellte dann der Mitarbeiter am Schalter fest: wir waren einen Tag zu früh da!!! Der Flug war für den 16. August gebucht, nicht für den 15. Was für eine Überraschung! Papa hatte alles genau geplant und wir waren auch immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Aber bei der Umplanung des Programms ca. 3 Wochen vor der Abreise (Kürzung der Fahrstrecke, Streichung von 3 Nationalparks) hatte sich ein Fehler eingeschlichen: die Programmplanung lief bis zum 15. August, die (Rück-)Flugbuchung geriet dagegen aus dem Blickfeld - sie war ja schon Monate vorher erledigt und die dazu gehörigen Papiere längst abgeheftet.
Nach einer kurzen Schrecksekunde entschlossen wir uns, noch einen Tag in San Francisco zu verbringen. Wir mieteten also noch einmal einen Wagen und fuhren nach SF, wo wir im gleichen Motel wie vor 2 Wochen Unterschlupf fanden. Unmittelbar gegenüber im „Dong Bei Mama“ haben wir noch chinesisch gegessen, bevor dieser ereignisreiche Tag ausklang.

Die Planungspanne war Papa echt peinlich. Einziger Trost: anders herum (zuviel Programmplanung und Flug verpasst) wäre noch schlechter gewesen!

Eingestellt von letsgowest 23:02 Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika

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